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Geschichte

 

 

Im Jahre 1898 beschloss der damalige Gemeinderat von Vals unter dem amtierenden Gemeindevorsteher und Bauer in Innervals, Johann Mader, eine Handdruckspritze zu kaufen und eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen.   
Die Spritze wurde im Feber 1899 von der Firma Graßmayr in Innsbruck um den Preis von 600 Gulden geliefert – unter den damaligen Verhältnissen eine große Leistung für eine kleine Talgemeinde.        
Im selben Jahr noch wurde durch freiwillige Helfer ein hölzernes Spritzenhaus in St. Jodok errichtet.

 

Fahnenweihe Fahne Fahnentei

Als erster Kommandant wurde der gediente Kaiserjägerzugsführer Felix Muigg gewählt.

 

1901, nur drei Jahre nach ihrer Gründung musste sich die Freiwillige Feuerwehr bei ihrem ersten Großschadensereignis beweisen. Zwei Bauernhöfe in Innervals standen im Novembermonat in Vollbrand. Ein benachbarter Bauernhof war vom Brand bedroht, konnte aber durch die Löschmaßnahmen gerettet werden.

 

 

 

 

Von diesem Großschadensereignis beflügelt, erfolgte 1902 die Beschlussfassung aus der anfangs rein zivilen Wehr eine uniformierte Feuerwehr aus den Ortsteilen St. Jodok, Vals und Stafflach zu schaffen. Im selben Jahr wurde die Feuerwehr in den Bezirksverband Nr. 4 mit dem Namen „St. Jodok – Stafflach“ aufgenommen. Ein gut gelungener Glückstopf und verschiedene Spenden ermöglichten bald den Ankauf einer zweiten stärkeren Spritze und eine teilweise Uniformierung der Wehrmänner.

 

1927 wurde der Antrag gestellt, in den Ortsteilen Vals und Stafflach einen eigenen Löschzug zu gründen, was zur Folge hatte, dass im selben Jahr noch sowohl in Vals als auch in Stafflach ein Spritzenhaus aus Holz errichtet wurde. Der Name der Feuerwehr lautete ab sofort „St. Jodok – Stafflach – Vals“.

 

1946 erhielt die Wehr ihren heutigen Namen „St. Jodok – Vals“, da wegen der Gemeindezugehörigkeit des Löschzuges Stafflach dieser der Feuerwehr Steinach überstellt werden musste.

 

1945 einem Bombenangriff zum Opfer gefallen, wurde das Feuerwehrhaus in St. Jodok nach dem 2. Weltkrieg neu erbaut – nunmehr in Massivbauweise. Der nächste Feuerwehrhausneubau erfolgte gründend auf eine Grundschenkung im Jahr 1953 in Vals, welcher 1982 durch einen Anbau mit Garagen erweitert wurde.

 

1972, nachdem die Feuerwehr in Ermangelung eines Fahrzeuges zum Brand des Sägewerkes nach Stafflach laufen musste, wurde das erste motorbetriebene Löschfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr St. Jodok – Vals angeschafft – ein Kleinlöschfahrzeug der Marke Land Rover.       
Ohnehin gingen die 70er-Jahre als das Jahrzehnt mit den meisten Großschadensereignissen in die Feuerwehrchronik ein. Im April 1974 standen im hintersten Valsertal mehrere Hektar Wald und Gebirgswiesen entlang des taleinwärts blickend linken Talhanges bis knapp unter den Gebirgskamm in Flammen.       
Im Juni 1977 brannten zwei benachbarte Valser Höfe, der Unterbergerhof sowie der Siggenhof nieder.

 

Die darauffolgenden chronologischen Ereignisse waren mit dem Ankauf der neuen Tragkraftspritze im selben Jahr, einem zweiten Kleinlöschfahrzeug im Jahr 1980 und einer Leichtbau-Motorspritze für Bergeinsätze 1982 mehr freudiger Natur.

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Ein nicht alltäglicher Einsatz musste 1985 bei einem Zugunglück abgewickelt werden. Bei einem Gütertransport entgleiste ein Kesselwaggon in der Jodoker-Schleife.

 

Die 1989 angeschaffte, bis dato noch in Dienst stehende Tragkraftspritze Rosenbauer Fox 1 bewährte sich bereits ein Jahr später beim bislang letzten Großbrand im Einsatzgebiet. 1990 stand der Kamperhof in Vals in Vollbrand.

 

Die letzten, ebenfalls noch in Verwendung stehenden, großen Investitionen der Freiwilligen Feuerwehr St. Jodok – Vals waren im Jahr 2000 das Kleinlöschfahrzeug der Marke Mercedes Sprinter, 2005 wurde das neu errichtete Feuerwehrhaus in St. Jodok seiner Bestimmung übergeben, 2007 ein TLF 2000/100 Baujahr 1984 sowie 2008 eine neue Tragkraftspritze Rosenbauer Fox 3 angekauft.